Organisiert und koordiniert von der ersten Vorsitzenden Elke Schumann

Am 27. Juni 2026 hieß es wieder: Leinen los und Stoppuhr an! Die diesjährige Motorbootslalom-Clubmeisterschaft fand auf dem Main-Donau-Kanal bei Kilometer 65,2 vor dem Sportboothafen des 1. Motoryachtclub Nürnberg statt.
Bei bestem Sommerwetter – Petrus hatte offensichtlich selbst gute Laune – und trotz zahlreicher Parallelveranstaltungen in Nürnberg fanden viele Vereinsmitglieder aus Nürnberg und Wipfeld sowie zahlreiche Freunde und Gäste den Weg zu uns.

Besonders freuten wir uns über den Besuch des bayerischen Landtagsabgeordneten Jochen Kohler, des Nürnberger Stadtrats Theo Deinlein als Vertreter des Oberbürgermeisters, der Nürnberger Stadträtin und Bezirksrätin des Bezirks Mittelfranken Jenny Baier sowie des Vorsitzenden des Ortsverbands Nürnberg-Gebersdorf Nicolai Fahlke. Der Einladung unserer ersten Vorsitzenden Elke Schumann folgten außerdem Herr Zwingel, Biber-Beauftragte Stadt Nürnberg Naturschutzbehörde und zwei Vertreter des 1. Fürther Wassersportclubs WSC und viele weitere Gäste. Ob mit Boot, Auto oder Fahrrad angereist: Alle waren herzlich willkommen.

Damit sich unsere Gäste rundum wohlfühlen konnten, legte der 1. Motoryachtclub Nürnberg ordentlich vor. Sicherheit stand dabei selbstverständlich an erster Stelle. Ein besonderer Dank gilt unseren Freunden von der DLRG, die den gesamten Tag mit großem Engagement an Land und auf dem Wasser begleiteten. Einsatzleiter Rolf Niebelschütz koordinierte das Geschehen souverän per Funk und hatte dabei nicht nur unsere Teilnehmer, sondern den gesamten Schiffsverkehr jederzeit aufmerksam im Blick. Schließlich soll auf dem Kanal kein Unbeteiligter überraschend ebenfalls Slalom fahren müssen.

Die sportliche Leitung übernahm Vereinskamerad Dominik Rank. Mit viel Geduld, Fachwissen und einer guten Portion Motivation machte er die Teilnehmer mit dem 15-PS-Schlauchboot und dem Parcours vertraut. Jeder absolvierte zunächst zwei Probefahrten. Nach der Einweisungsfahrt durfte es in der zweiten Runde auch etwas flotter werden – natürlich immer im Rahmen der Sicherheitsvorgaben.
Denn Geschwindigkeit allein bringt bekanntlich keine Bestzeit. Dominik achtete konsequent darauf, dass beim An- und Ablegen sowie im Hafenbecken Wellenschlag und Sog möglichst vermieden wurden – selbst dann, wenn die Stoppuhr bereits erbarmungslos lief. Wer Bojen berührte oder gegen Fahrregeln verstieß, erhielt Zeitstrafen. Wer den Parcours verließ oder gar in die falsche Richtung fuhr, musste sogar mit einer Disqualifikation rechnen. Präzision war also mindestens genauso gefragt wie eine ruhige Hand am Steuer.

Insgesamt gingen sechs Jugendliche und 14 Erwachsene an den Start. Alle meisterten den anspruchsvollen Motorbootslalom erfolgreich. Die schnellsten Fahrerinnen und Fahrer wurden mit Pokalen ausgezeichnet, während sich die sechs Nachwuchskapitäne über Medaillen freuen durften.
Elke Schumann animierte die Ehrengäste am Bootsslalom teilzunehmen.
Für besondere Begeisterung sorgte schließlich die spontane Teilnahme unserer Ehrengäste Jochen Kohler, Theo Deinlein und Nicolai Fahlke. Ohne lange zu zögern nahmen sie selbst am Steuer Platz und stellten sich der Herausforderung. Und was sollen wir sagen? Alle drei fuhren bemerkenswert souverän und erzielten respektable Zeiten. Vielleicht wurde an diesem Tag nicht nur ein Slalom absolviert, sondern auch der Grundstein für eine neue Leidenschaft gelegt.

Eines hat die Veranstaltung jedenfalls wieder eindrucksvoll bewiesen: Bootsfahrer wussten es schon immer – Bootfahren ist und bleibt die schönste Freizeitbeschäftigung der Welt. Und wer dabei noch elegant zwischen den Bojen hindurchfindet, hat sich das Eis danach ohnehin redlich verdient.

Auch abseits des Parcours lief alles wie am Schnürchen. Viele fleißige Vereinsmitglieder sorgten für den Auf- und Abbau sowie für das leibliche Wohl. Der Grill kam lange Zeit nicht zum Abkühlen, schon lagen die nächsten Köstlichkeiten darauf. Dazu gab es eine große Auswahl an kühlen Getränken, verschiedene Eissorten und erfrischende Wassermelonen – genau das Richtige bei sommerlichen Temperaturen.

Elke Schumann, erste Vorsitzende bedankt sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben.
Autor: Norbert Reppert